Have your say

Copyright (c) Lazare / pixabay.de

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Fit und gesund – so sieht das ideale Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse aus.  In der Realität sind aber viele Mitglieder alles andere als das. Viele leiden an einer chronischen Krankheit. Und das kostet Geld, viel Geld. Kein Wunder, dass die Politik nun die Frage stellt:

Wie soll die europäische Gesundheitspolitik zu chronischen Krankheiten aussehen?

Das ist eine Fragestellung, die vor allem Menschen mit Seltenen Erkrankungen und ihre Familien interessieren sollte. Denn die meisten Seltenen Erkrankungen sind chronische Erkrankungen.

Aktuell hat das Atomium in Belgien, ein internationaler Think-Tank unter der Leitung von Giscard D-Estaing und Michelangelo Baracchi Bonvicini, mit dem non-profit-Projekt REIsearch eine Umfrage zu genau dieser Fragestellung gestartet. Die Umfrage wird in 10 europäischen Ländern durchgeführt, darunter in Deutschland. Die Bürger der EU sollen so in die Gestaltung der Gesundheitspolitik einbezogen werden.

Wie soll die Forschung zu chronischen Krankheiten und die daraus resultierenden Therapien und von wem finanziert werden? Sollen Risikokapital-Investoren stärker einbezogen werden? Das könnten Pensionsfonds sein oder die Krankenkassen, aber auch sogenannte „Heuschrecken“. Was hätte das für Folgen für die Patienten? Oder sollen ausschließlich Regierungen die Forschung finanzieren? Wird heute die Forschung zu viel oder zu wenig gefördert?

Wie wichtig ist eigentlich eine hochtechnologische Forschung und daraus resultierende Therapien, wie wichtig sind die Umweltbedingungen, Arbeitsbedingungen, die eigene Lebensführung und Prävention? Welchen Beitrag sollen die Bürger selbst leisten? Soll für gesundheitsschädliches Verhalten, wie Rauchen, Alkohol-Trinken oder die Ausübung einer gefährlichen Sportart auch eine höhere Krankenkassenprämie fällig werden oder Krankenkassenleistungen gekürzt werden? Soll die ständige, eigene Überwachung von Gesundheitsdaten, wie Blutdruck und Blutzucker, über das Internet finanziell belohnt werden oder soll der Bürger sogar dazu verpflichtet werden, sollen schlechte Werte zu finanziellen Nachteilen führen? Wie steht es mit dem Datenschutz? Wer wird alles Zugang zu den Daten haben?

Wer seine Chance nutzen will, seine Auffassungen einfließen zu lassen in die Gestaltung der europäischen Gesundheitspolitik, der kann hier an der Umfrage teilnehmen.

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2 Antworten zu Have your say

  1. Dalo 2013 schreibt:

    Health and medical policies are such a complex and difficult question – but number one is taking good care of yourself and exercise 🙂 Wishing you a great weekend.

    Gefällt 1 Person

    • federfluesterin schreibt:

      Dear randall, thank you for your comment. I agree, each one of us lives in his or her own little „house“, one’s own body. And just as you would take care of your house, clean it, do repairs and improve it by putting in new windows or insulation to cut on its energy consumption, you should make some effort to take care of your own body – which would, by the way, also have another effect: mens sana in corpore sano! ;-)))
      However, most people who suffer from a rare disease, had not been able to forecome the outbreak of their illness by caring for their body. Most of these chronic diseases have genetical causes, the patients inherited from their parents.

      Gefällt mir

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