Der Weg zu mehr Wissen über Vaskulitis

Forschung, die die amerikanische Vaskulitisgemeinde finanziert hat

Copyright (c) Timo Klostermeier / pixelio.de

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Dr.Paul A. Monarch, Assistant Professor der Medizin an der Boston University School of Medicine hat zusammen mit Frau Dr Christine Cox, Mitglied des Board of Directors der Vasculitis Foundation am vergangenen Montag eine gute Übersicht über die Forschung gegeben, die bisher von der Stiftung finanziert worden ist. Für diejenigen, die sich mit dem Thema schon einmal beschäftigt haben, nicht überraschend:

  • Die wichtigsten Forschungsprojekte in der Grundlagenforschung, die die bemerkenswertesten Fortschritte in den letzten Jahren gebracht haben, darunter die genetischen Untersuchungen, sind von der amerikanischen  Vaskulitisgemeinde bezahlt worden.
  • Die Amerikaner bezahlen auch wichtige Forschungsprojekte von deutschen Wissenschaftlern.
  • Weltweit führend in den Augen der Stiftung ist das Anca-Forschungslabor in Bad Bramstedt rund um Fr. Dr. Czernok und die Grundlagenforschung von Prof. Lamprecht in Lübeck. Beide werden von der Vasculitis Foundation finanziell unterstützt.
  • Die Stiftung fördert ausgewählte Projekte mit 50 – 100.000 US$ für bis zu 2 Jahre. Anträge können von jedem Wissenschafler weltweit ab nächstem Jahr wieder bei der Vasculitis Foundation eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist dieses Jahr ist bereits abgelaufen. Mehr Informationen finden sich auf der Website der Stiftung.
  • Außer der Projektförderung setzt die Foundation auch auf Nachwuchsförderung. Es ist nicht selbstverständlich, dass Wissenschaftler sich überhaupt für eine Seltene Erkrankung interessieren, geschweige denn ein so schlecht finanziertes Thema weiterverfolgen. Die Stiftung ist durch Spenden in der Lage, pro Jahr einem Nachwuchswissenschaftler  für 2 Jahre ein Stipendium zu geben.
  • Aber auch gestandene Wissenschaftler unterstützt die Foundation. Zur Zeit erhält ein Forscher eine finanzielle Zulage.

Es kann nicht genug betont werden, dass die Vasculitis Foundation nicht, wie in Deutschland bei Patientenorganisationen üblich, von den Krankenkassen finanziert wird. Auch die Mitgliedsbeiträge alleine würden die Stiftung nicht in die Lage versetzen, diese Aufgaben zu meistern. Es sind die Mitglieder der Vaskulitis- Gemeinde in den USA, die mit ihren AKTIONEN  – ich berichtete über Violin4Vasculitis und die Gründerin, Allison Lynt Boyt,  – und großzügigen Spenden und Vermächtnissen die weltweite Forschung für alle Vaskulitis-Familien weltweit vorantreiben!

Für alle Mitglieder und Interessenten von Pro Vaskulitis wird hier der Vortrag noch einmal als Link online gestellt.

Wer nicht genügend Englisch kann, sollte auf die Ankündigung des nächsten Treffens der Gruppe hier achten. Die wichtigsten Aussagen des Webinars können dort auf Wunsch noch einmal vorgestellt werden.

Dieser Beitrag ist ein Service von PrO Vaskulitis
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