Wintersinn

 

(c) Gerd Altmann / pixelio.de

 

An langen, grauen Wintertagen
gar mancher findet keinen Sinn,
hegt nur noch inneres Verzagen,
das Leben rinnt bedeutungslos dahin.

Im schneebedeckten Winterwald
dort in den Himmel reihum ragt
ein jeder Baum, so kahl und kalt.
Das Leben wartet, bis der Frühling tagt.

Doch wurzeln tief in ihrem Sein
die Bäume, unberührt von Wintergrau.
Wachsen und Werden ist ihr inn’rer Wein,
Gen Himmel blicken, in ew’ger Schau.

 

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