Bucheinblicke

Copyright (c) Rainer Sturm / pixelio.de

Ein altes Buch, ausgestellt in einer Vitrine in einem Museum, versehen mit einem trockenen Identifikationstext, gibt es eine langweiligere Vorstellung?

Sicherlich nicht. Alte Bücher können jedoch sehr lebendig werden. Auf der Website der British Library hat der Betrachter sie so nahe vor Augen und das in so brillianten Farben, dass es überwältigend ist.

Das Angebot der British Library an sogenannten Virtuellen Büchern wird laufend ausgebaut. Zur Zeit reicht es über das Originalmanuskript von Alice im Wunderland, das älteste gedruckte Buch von China aus dem Jahr 868 n. Chr., über die Diamant Sutra, das indische Ramayana aus dem 17. Jahrhundert und eine Auswahl von Leonardo Da Vincis Zeichnungen,  bis hin zu illuminierten Bibeln aus Äthiopien und Portugal. Diese einzigartigen und wertvollen Bücher jedem Besucher quasi in die Hand zu geben, das könnte und dürfte kein Museum der Welt sich erlauben.

Aber auf dieser Website kann der Besucher in den Büchern blättern, sie  drehen und auf dem Bildschirm bewegen, mehrfach vergrößern und dadurch jedes Detail ganz nahe heranholen. Das ist beinahe besser, als sie in der Hand zu halten. Wer nicht nur schauen, sondern auch mehr über die Bücher wissen will, kann dazu wahlweise als Lese- oder Hörtext begleitende Informationen abrufen.

Die Virtuellen Bücher der British Library – ein wunderbare Möglichkeit, vermeintlich Verstaubtes aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen.



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